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Immer
eine
helfende
Hand

Angebote für Menschen mit Sinnes- und mehrfachen Behinderungen


       Ich fühle mit sehendem Auge
       und sehe mit fühlender Hand.
              Johann Wolfgang von Goethe

Wir bieten eine große Vielfalt an Wohnmöglichkeiten für Kinder, Jugendliche und erwachsene Menschen mit Sinnes- und mehrfachen Behinderungen und ganz unterschiedlichen Unterstützungsbedarfen im Rahmen eines selbstbestimmten Lebens.

Ziel unserer Arbeit ist es, jedem Menschen, der von uns begleitet wird, ein selbstbestimmtes, nach seinen Bedürfnissen, Wünschen und Ansprüchen gestaltetes Leben und die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen.

Die konzeptionelle Zielrichtung in unseren Wohneinrichtungen ist die Hinführung zu größtmöglicher Selbständigkeit und Erweiterung der persönlichen Kompetenzen. Wir möchten die Welt, in der wir leben, ergreifbar gestalten und mit allen Sinnen wahrnehmbar anbieten.

    Haus Dorothea für Kinder & Jugendliche

    Der Wohnbereich für Kinder und Jugendliche mit Sinnesbehinderungen hat eine Kapazität von 15 Plätzen in Einzel- oder Doppelzimmern. Zum Haus gehören großzügige, helle Räumlichkeiten mit einem angepassten Farb- und Lichtkonzept, individuelle Orientierungsmöglichkeiten sowie ein großer Garten mit Spielgeräten, Hochbeeten und Plätzen zum Entspannen und Genießen.

    Schwerpunkte der Betreuung:

    • intensives Training der verbliebenen Wahrnehmungsmöglichkeiten
    • Aufbau eines geeigneten Kommunikationssystems
    • Entfaltung des Sozialverhaltens
    • Entwicklung zur selbstbestimmten Persönlichkeit
    • Förderung des eigenständigen lebenspraktischen Bereiches
    • Entwicklung und Förderung besonderer Techniken zur Orientierungsfindung und Mobilität
    • Förderung und Anregung zu aktivem Freizeitverhalten
    • Unterstützung und Förderung bei der Verwirklichung des Bildungsanspruches einschließlich Unterstützung bei Maßnahmen schulischer und beruflicher Förderung

    Ziele:

    • Beseitigung, Überwindung oder Milderung der vorhandenen Berhinderung bzw. deren Folgen
    • Sicherstellung der Eingliederung in die Gesellschaft sowie Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft

    Der Wohnbereich arbeitet eng mit dem Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte Halberstadt und den trägereigenen Kindertagesstätten für Integration und der hörspezifischen Frühforderung zusammen. Die Kinder und Jugendlichen werden im schulvorbereitenden Kindergarten oder im Schulbereich gefördert.



    Matthias Blenke

    Hausleiter

    Wasserturmstraße 4
    38820 Halberstadt
    Telefon: 03941 5959663
    m.blenke@cecilienstift.de

    Haus Dorothea für Erwachsene

    Der Wohnbereich bietet Erwachsenen, die zusätzlich zu ihrer Sinnesbehinderung durch schwere körperliche Behinderungen eingeschränkt sind, ein barrierefreies Zuhause. Im Erdgeschoss vom Haus Dorothea gibt es Einzel- und Doppelbettzimmer sowie zwei Gemeinschaftsräume für insgesamt 11 Bewohnerinnen und Bewohner.

    Die Menschen die bei uns wohnen, verstehen wir durch ihre doppelte Sinneseinschränkung in erster Linie als Menschen mit besonderen und spezifischen Bedürfnissen, denen wir mit einer angepassten und angemessenen Tagesstruktur gerecht werden.

    Neben vielfältigen Betreuungsschwerpunkten bieten wir ein intensives Training der verbliebenen Wahrnehmungsmöglichkeiten in Verbindung mit einem auf die Bewohnerinnen und Bewohner zugeschnittenen Kommunikationssystem.

    Direkt am Haus befindet sich ein Freizeitgarten, u. a. mit Rollstuhlschaukel, Hochbeeten und Plätzen zum Entspannen und Genießen. Hier können unsere Bewohnerinnen und Bewohner einfache und doch vielfältige Formen der Wahrnehmung erleben. Die Menschen mit Sinnes- und schwerstmehrfachen Behinderungen erfahren dadurch einmal mehr das Fühlen, Greifen und Begreifen.

    Die Arbeit erfolgt in enger Abstimmung mit unseren Kooperationspartnern. Hierzu gehören das Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte (LBZ), das Tagesförderzentrum, Haus- und Fachärzte, Physio- und Ergotherapeuten, das Cochlear-Implant-Rehabilitationszentrum Sachsen-Anhalt und natürlich die Eltern, Angehörigen und Betreuer der bei uns lebenden Menschen.

    Nach einem individuell erstellten Betreuungsplan gestalten wir mit unserem bewährten Bezugsbetreuersystem den Tagesablauf und begegnen den Bewohnern unseres Hauses mit sehr viel Respekt, Verständnis und Einfühlungsvermögen.



    Konstanze Bode

    Hausleiterin

    Wasserturmstraße 4
    38820 Halberstadt
    Telefon: 03941 5836917
    k.bode@cecilienstift.de

    Villa Klus

    Unser saniertes Wohnhaus am Rande der Klusberge bietet Platz für neun erwachsene Menschen mit Sinnes- und mehrfachen Behinderungen.

    In unserer Betreuungsarbeit legen wir besonderen Wert auf:

    • Aufbau, Erhalt und Erweiterung eines geeigneten  Kommunikationssystems
      Lormen, Gebärde, Vierhandgebärde, Daktyl, Körpersprache, Lesen und Schreiben der Brailleschrift (Blindenschrift)
    • intensives Training der verbliebenen Wahrnehmungsmöglichkeiten
      Hörerziehung, Übungen zum Erhalt der Sehreste, Sensibilisierung des Tastsinns und damit verbunden eine Verbesserung der Mobilität und Orientierung, Schulung des Geruchsinnes
    • Förderung des eigenständigen lebenspraktischen Bereiches
      Anregung und Anleitung zur individuellen Gestaltung des persönlichen Umfeldes,
      Teilnahme am öffentlichen Leben
    • Förderung, Anregung und Anleitung zu aktivem und passivem Freizeitverhalten
      z. B. Schwimmen und Weben,
      außerdem: Anregung, Anleitung und Hilfe beim selbständigen Spiel in der Privatsphäre
    • Vermittlung von Umwelt- und sachbezogenem Wissen
      z. B. über Besuche eines Bauernhofes, einer Glasbläserei usw.
    • Ermöglichung der Integration in das alltägliche Leben

    Es erfolgt eine berufliche Eingliederung in der speziellen Abteilung für taubblinde/ hörsehbehinderte Menschen innerhalb der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM), hier in den Diakonie Werkstätten Halberstadt gGmbH als Kooperationspartner. Darüber hinaus bieten wir ein tagestrukturierendes Angebot in unserem Tagesförderzentrum.
    Anleitung, Förderung und Begleitung geschieht in intensiver Zusammenarbeit mit der WfbM, dem Tagesförderzentrum, Haus- und Fachärzten, Physio- und Ergotherapeuten sowie Eltern und gesetzlichen Betreuern. 
    Die spezifischen Kommunikationsformen sind gut miteinander abgestimmt.



    Birgit Kauschus

    Hausleiterin

    Vor der Klus 1
    38820 Halberstadt
    Telefon: 03941 5685380
    Fax: 03941 5685379
    b.kauschus@cecilienstift.de

    Haus Sophie

    Das Haus Sophie befindet sich im Halberstädter Ortsteil Emersleben inmitten einer ländlichen Idylle.
    Das Haus bietet 24 Wohnplätze in zwei Wohngruppen für taubblinde/ hörsehbehinderte Menschen und Menschen mit Sinnes- und mehrfachen Behinderungen.

    Durch einen Personenaufzug sind die drei Etagen barrierefrei zu erreichen. Nach einer behinderungsspezifischen Sanierung bietet es den Bewohnerinnen und Bewohnern Unterstützungssysteme im Bereich Mobilität, zum Beispiel durch Handläufe mit Orientierungshilfen, Fußböden mit zusätzlichen Fußtastlinien und ein Farbkonzept, das Sicherheit und Geborgenheit vermittelt.

    Es werden Multifunktionsräume für kreatives Gestalten, Musik- und Therapieangebote vorgehalten. Das großzügige Gartengelände mit individuellen Sitzecken, einer Fußtaststrecke und Schaukelelementen lädt zum Verweilen und zu gemütlichen Orientierungsgängen ein.

    Eine berufliche Eingliederung erfolgt  in der speziellen Abteilung für sinnesbehinderte Menschen innerhalb der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM), hier in den Diakonie Werkstätten Halberstadt gGmbH, Abteilung Werkstatt am Park, als Kooperationspartner.
    Bewohnende, die bereits Altersrentner sind oder die WfbM nicht mehr besuchen können, werden im Tagesförderzentrum begleitet.

    Anleitung, Förderung und Begleitung geschieht in intensiver Zusammenarbeit mit der WfbM, dem Tagesförderzentrum, Haus- und Fachärzten, Physio- und Ergotherapeuten sowie Eltern und gesetzlichen Betreuern. Die spezifischen Kommunikationsformen sind gut miteinander abgestimmt.



    Bastian Liebscher
    Hausleiter

    Gartenstraße 4 a
    38820 Halberstadt/ OT Emersleben
    Telefon: 039424 350
    sophienheim@cecilienstift.de

    Betreutes Wohnen in der Bergstraße

    Alle unter einem Dach: Menschen mit wesentlichen Sinnes- und mehrfachen Behinderungen, die in den besonderen Wohnformen ihre Kompetenzen ihrer individuellen Lebensführung, im Arbeits- und Freizeitbereich maßgeblich festigen und erweitern konnten, können in der Bergstraße in eigenen Wohnungen genau die Unterstützung und Begleitung erfahren, die nötig ist. Von intensiver Hilfe bis hin zur stundenweisen Beratung und Kontrolle ist alles möglich.
    Die pflegerischen Elemente werden durch unseren trägereigenen Sozialdienst abgedeckt, sodass hier die Pflegeleistung kombiniert mit der Fachleistung jegliche Grundlage für eine all umfassende Lebensgestaltung bietet.

    Insgesamt 14 Wohnungen in vier Hauseingängen direkt nebeneinander wurden frisch saniert und an die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung angepasst. Hier gibt es Ein-, Zwei- oder Drei-Zimmer-Wohnungen, die allein, als WG oder als Pärchenwohnung bezogen werden können.

    Ein Betreuer-Team des CECILIENSTIFTs ist rund um die Uhr vor Ort. Je nach Wohnform und Bedarf wird der Alltag gemeinsam gestaltet. Hierzu gehören Einkäufe, Kochen, die Teilnahme am Gebärdenstammtisch, Freizeitgestaltung und Organisatorisches.

    Wir unterscheiden in

    • Intensiv Betreutes Wohnen (IBW), ein Angebot in einer Betreuten Wohngruppe,
    • Intensiv Ambulant Betreuts Wohnen (IABW) und
    • Ambulant Betreutes Wohnen (AWB).



    Claudia Hünermund
    Hausleiterin

    Bergstraße 2
    38820 Halberstadt
    Telefon: 03941 5955212
    Fax: 03941 5955213
    c.huenermund@cecilienstift.de

    Tagesförderzentrum

    Ich bin gerade wie ich bin, weil ich mich genau so brauche!

    Das respektieren wir, in unserer Arbeit mit

    • Menschen mit geistigen und mehrfachen Behinderungen,
    • Menschen mit Sinnes- sowie Sinnes- und mehrfachen Behinderungen,          
    • Menschen im Seniorenalter mit geistigen und mehrfachen Behinderungen und Sinnesbehinderungen.

    Das Tagesförderzentrum bietet individuelle sowie wunsch- und bedarfsorientierte Möglichkeiten zur Teilhabe an der Gesellschaft und am Arbeitsleben. Wir betreuen und fördern Menschen mit Behinderungen, die im häuslichen Bereich oder in einer der Wohnformen unserer Einrichtungen leben und nicht, noch nicht oder nicht mehr in der Lage sind eine Werkstatt für Menschen mit Behinderung zu besuchen.

    Das Leistungsspektrum des Tagesförderzentrums umfasst Angebote zur ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung wie

    • die Pflege sozialer Kontakte und die Vermittlung sozialer Kompetenzen,
    • die Förderung und der Erhalt des Kommunikationsvermögens, sowie die Erschließung alternativer Kommunikationsmethoden,
    • das Training kognitiver Fähigkeiten,
    • die Stärkung der physischen Kompetenzen,
    • der Erhalt und die Erweiterung lebenspraktischer Fähigkeiten und
    • das Arbeiten im kreativen Bereich.

    Besonderen Wert legen wir hierbei auf die Selbstbestimmung unserer Besucherinnen und Besucher.

    Das Tagesförderzentrum ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 6.30 Uhr bis 15.00 Uhr oder nach individueller Vereinbarung geöffnet.



    Kristin Auerbach

    Leiterin

    Am Cecilienstift 1
    38820 Halberstadt
    Telefon: 03941 681480
    tagesfoerderzentrum
    @cecilienstift.de