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Neue Pfarrerin im Cecilienstift

 05.08.2020

Wir haben zum 1. August unsere neue Pfarrerin begrüßt: Dr. Elfi Runkel, Pfarrerin der Liebfrauengemeinde, tritt nun in die Fußstapfen von Hannah Becker. Bei einer Werkandacht in der Mutterhauskapelle stellte sie sich erstmals dem neuen Kollegium vor.

In Ostfriesland geboren und in Osnabrück aufgewachsen, kam Elfi Runkel über Umwege nach Halberstadt. „Ich habe nach dem Abitur ein diakonisches Jahr in Brasilien eingelegt und dann in Wuppertal, Heidelberg, Dublin und Bochum Theologie studiert. Bevor ich nach Halberstadt gekommen bin, habe ich in Ostfriesland gelebt und in verschiedenen Dorfgemeinden gearbeitet.“

Seit November 2016 ist Halberstadt ihr Zuhause, in der Liebfrauengemeinde hat sie seither eine 50-Prozent-Stelle inne. Mit der Anstellung im Cecilienstift, die derzeit eine Übergangslösung ist, werden daraus 100 Prozent.

„Wir Cecilienstiftler freuen uns über die nahtlose Wiederbesetzung der Pfarrstelle in unserer kirchlichen Stiftung und heißen Dr. Elfi Runkel herzlich willkommen“, sagt Vorstand und Verwaltungsdirektor Holger Thiele. „Auf sie warten vielfältige Aufgaben in den zahlreichen Einrichtungen des Stifts, wobei Frau Runkel natürlich auf die Unterstützung der Mitarbeitenden bauen kann.“

Vor der Werkandacht an ihrem zweiten Arbeitstag wurd sie gefragt, wie ihre Arbeit aussehen wird. „Ich möchte erst einmal ganz viel kennenlernen, vor allem die Menschen, die zum Cecilienstift gehören. Das hilft mir, herauszufinden, wo ich gebraucht werde. Ich möchte ein offenes Ohr für das haben, was die Menschen im Stift bewegt.“ Dazu gehören auch Andachten und Gottesdienste; die Planung läuft schon auf Hochtouren.
Wenn sie nicht arbeitet, geht Elfi Runkel gern Wandern oder Klettern. Sie träumt von einer Reise nach Neuseeland, mag die Fernsehserie „Good Omens“ und auf die Frage, was man unbedingt noch über sie wissen sollte, antwortet sie schmunzelnd: „Ich wohne zwar schon eine Weile im Land der Frühaufsteher, bin aber eher eine Nachteule. Termine vor neun Uhr morgens sind deshalb nicht so mein Ding.“

menschlichkeit braucht unterstützung

Unsere Arbeit wird durch verschiedene Leistungsträger finanziert. Doch nicht für alle Angebote, die wir für die von uns Betreuten vorhalten, und für die Sanierung unserer vielen Häuser ist die Finanzierung geklärt. Wir sind also dringend auf Spenden angewiesen. Die Beteiligung an der Arbeit des Cecilienstifts durch eine Spende ist nach wie vor die häufigste Form der Mithilfe. Manche Projekte sind nur durch Spenden möglich geworden.