Neue Leitern im Cecilienstift-Hort

Katharina Nolte ist die neue Leiterin des Hortes an der Reinhard-Lakomy-Förderschule für Kinder mit besonderen Betreuungsbedarfen, der vom Cecilienstift betrieben wird. Seit März dieses Jahres war die 49-Jährige in der Kita "Gröperstraße" des Cecilienstifts als Erzieherin tätig, bevor sie sich bereiterklärte, die Hortleitung zu übernehmen. Diesen Posten hatte bisher Philipp Witschaß inne, der im August zum Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte wechselte.

Katharina Nolte hat 1985 ihre Ausbildung zur Erzieherin im kirchlichen Dienst im Halberstädter Kindergarten "St. Josef" begonnen und drei Jahre später in Michendorf abgeschlossen. Anschließend war sie in einem katholischen Kindergarten in Magdeburg und ab 1990 in der Behindertenhilfe-Einrichtung in Wernigerode tätig. Hier hat sie die letzten 18 Jahre in der Tagesförderung und im Wohnbereich mit erwachsenen Menschen mit Behinderung gearbeitet. "Nach so vielen Jahren Arbeit mit erwachsenen Menschen mit Behinderung wollte ich gern mal wieder Kinder um mich herum haben", erzählt die Wernigeröderin. Dass sie nach so kurzer Zeit in der Kita gleich eine Leitungsposition angeboten bekommen habe, sei nicht der Plan gewesen. "Es ist ein schönes Arbeiten hier im Hort. Zu sehen, wie die Kinder durch bestimmte Förderungen kleine Fortschritte machen, fühlt sich toll an."

Derzeit bemüht sich das Cecilienstift intensiv darum, eigene Räumlichkeiten für den Hort zu finden. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den derzeit rund 30 Hortkindern stehen nachmittags drei Klassenräume zur Verfügung, in denen kaum etwas umgeräumt werden kann und auch nicht viele Materialien und Spielzeuge Platz finden.

"Ich träume von Angeboten wie Papierschöpfen oder Filzen", sagt Katharina Nolte. "Wenn wir eigene Räume bekämen, wär das kein Problem mehr." Auch durch ihre Zusatzausbildung zur Musiktherapeutin, die sie in den 1990er Jahren absolviert hat, hat sie viele weitere Ideen, wie die Arbeit im Hort gestaltet werden kann.

03.08.2017